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Aktuelles aus dem Landkreis

 

Das „Thüringer Becken“ präsentierte seine Vielfalt auf der IGW in Berlin

aktueller Presseartikel


Vom 18. bis 27. Januar präsentierte sich Thüringen auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. Zu den 45 Ausstellern aus dem Freistaat in Halle 20 gehörten der Regionale Tourismusverband „Thüringer Becken“ und der Landkreis Sömmerda. Am gemeinsamen Infostand stellten Verbandsmitglieder und Mitarbeiter des Landratsamts dem interessierten Messepublikum zehn Tage die Besonderheiten, Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Spezialitäten der Region vor.

Neben den Prospekten und Flyern der touristischen Attraktionen und der Highlights der kommenden Monate, wie dem Thüringentag Ende Juni in Sömmerda, weckten vor allem die 3D-Brillen das Interesse der Messebesucher. Zahlreiche Filme boten die Möglichkeit, so bereits virtuell einen wirklichkeitsnahen Eindruck vom Flair der Region sowie ihren Sehenswürdigkeiten zu bekommen.

Darüber hinaus stand am 23. Januar in der Thüringen-Halle die Bühne im Zeichen des Thüringer Beckens. Gut 40 Vertreter touristischer Einrichtungen, Hoheiten und Bürgermeister der Region wollten diese Gelegenheit nutzen, für die Vielfalt und Schönheit ihrer Heimat zu werben und fuhren dafür am Morgen mit dem Bus nach Berlin. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Landrat Harald Henning.

Der Landrat war es auch, der im Gespräch mit Moderator Jan Kunath den Landkreis vorstellte, in dem er die mitgereisten Hoheiten auf die Bühne bat. Den Auftakt machten Lisa Markscheffel und Jonas Pawelski sowie Eileen Schindler, die als Ehepaar Salzmann bzw. als Waidprinzessin für den Thüringentag in Sömmerda warben. Auch die Gründelslochfee Ann-Katrin Lauße, die Thüringer Weihnachtsbaumkönigin Marie Greskowiak, das Apfelblütenmädchen Marie Berbig, die 8. Dahlienkönigin der Pro-Seniore-Residenz Sömmerda Sofia Stefan sowie Kölledas Schutzpatron, der Heilige Wippertus, alias Rolf Zienecke, luden zu einem Besuch ihrer Heimat ein.

Petra Kohlmann, Dagmar Dittmer, Karin Jordanland, Karola Markmann und Anna Herwig vom Verein „Hohe Schrecke – alter Wald mit Zukunft“ präsentierten auf der Bühne das Naturschutzgroßprojekt „Hohe Schrecke“ als ideales Gebiet für Wanderer und Naturliebhaber.
Eine Adresse für Wassersportfans sei der Alperstedter See, warb Michael Stolze, Vorsitzender des Vereins „Club Maritim Erfurt“ im Gespräch mit Moderator Jan Kunath für das Naherholungsgebiet vor den Toren Erfurts mit den „Schwimmenden Häuser“ im See, die zudem seit Juni 2017 als außergewöhnliches Übernachtungsangebot zu einem mehrtägigen Besuch der Region einladen.

Auf eine Reise in die Vergangenheit nahm Enrico Brühl, Leiter der musealen Ausgrabungsstätte „Steinrinne“ Bilzingsleben, die Besucher mit. Während er über das Leben rund um Bilzingsleben vor rund 400.000 Jahren berichtete, erwachten auf der Leinwand in einer Animation die damals lebenden Tiere zu neuem Leben.

Schließlich weckte ein auf die Bühne gestelltes Fass Weißenseer Ratsbräu die Neugierde zahlreicher Besucher. Bevor es angestochen wurde, stellte Bürger- und Braumeister Matthias Schrot Weißensee nicht nur als Stadt des ältesten Reinheitsgebots für Bier von 1434 vor. Er nannte die Runneburg, das älteste Rathaus Thüringens oder den Chinesischen Garten als Geheimtipps für Touristen. Schließlich oblag es Jonas Pawelski, das Fass anzuzapfen. Für ihn war es eine aufregende, aber gelungene Premiere. Gemeinsam mit Harald Henning und Matthias Schrot verteilte er die 30 Liter Schwarzbier an die Besucher, die sich die Kostprobe munden ließen.

Bevor sich der Messetag und damit die Bühnenpräsentation dem Ende neigte, warben Harald Henning, das Thüringentag-Paar und die Waidprinzessin noch einmal mit begeisternden Worten, einem Imagefilm über die Kreisstadt und einen Werbetrailer für den Höhepunkt im Landkreis in diesem Jahr – dem Thüringentag vom 28. bis 30. Juni in Sömmerda.

Zufrieden über die gute Resonanz auf das abwechslungsreiche und interessante Bühnenprogramm traten die Akteure am Abend die Heimreise an. Mitglieder des Tourismusverbands und Mitarbeiterinnen des Landratsamts nutzten die IGW noch bis zum 27. Januar, um weiter das Interesse der Besucher für die Region „Thüringer Becken“ zu wecken.


Stand: 05.02.2019


Schuleingangsuntersuchungen 2019

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Seit Anfang Januar führen die Schwestern und Ärztinnen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes im Gesundheitsamt wieder die jährlichen Schuleingangsuntersuchungen durch. Dabei werden in diesem Jahr etwa 655 Mädchen und Jungen auf ihre „Schulfähigkeit“ hin untersucht. Bis zum 15. Mai 2019 müssen die Schuleingangsuntersuchungen abgeschlossen sein und die daraus resultierenden Empfehlungen den zuständigen Grundschulen vorliegen.

Die Schuleingangsuntersuchung umfasst u.a. das Malen eines Bildes (Mensch-Zeichnung), das Nachzeichnen und Ergänzen einfacher Formen zur Prüfung der sogenannten Visuomotorik (Auge-Hand-Koordination) und Händigkeit, die Prüfung des Seh- und des Hörvermögens, die Erhebung des Impfstandes und Impfberatung, die Messung von Körpergröße und Gewicht, sowie die Beurteilung der Motorik und Sprache. Darüber hinaus informiert und berät der Jugendzahnärztliche Dienst die Eltern bzw. Sorgeberechtigten zu den angebotenen zahnärztlichen Prophylaxe-Maßnahmen in der Schule.

Besonderes Augenmerk liegt auf der orientierenden Einschätzung des kognitiven Entwicklungsstandes (kann das Kind altersgerecht Fragen und Aufforderungen erfassen und umsetzen, verfügt es über „Alltagswissen“) oder ergeben sich Hinweise auf Probleme, bei denen bereits zu Beginn der Schullaufbahn Förderangebote sinnvoll erscheinen oder ein anderer Lernort gewählt werden sollte als die zuständige Grundschule.

Diese Beurteilung erlangt zunehmend an Bedeutung, denn von den 655 in 2019 geplant zu untersuchenden Kindern haben bereits 77 Kinder Frühförderung erhalten. Das bedeutet, dass die Entwicklung vom Kinderarzt als mindestens 6 Monate verzögert eingeschätzt wurde. Mit der Frühförderung sollen diese Defizite bereits im Kindergarten aufgearbeitet werden. Diese Zahl steigt seit Jahren kontinuierlich. Zudem erfolgten bei 18 Kindern, für die in diesem Jahr die Schulpflicht beginnt, entwicklungsfördernde Maßnahmen durch das Jugendamt, zum Teil als reine Sprachförderung z.B. bei Migrationshintergrund.

Weiterhin versuchen die Schulärztinnen im Gespräch mit den Eltern die „sozialen Reife“ und das Verhalten des Kindes einzuschätzen. Da dies in der kurzen Zeit der Untersuchung natürlich nur eingeschränkt möglich ist, kommt hier der Aussage der Eltern besondere Bedeutung zu. Eine vorherige Absprache der Eltern mit den Erziehern der Kita (Entwicklungsstandgespräch) ist aus schulärztlicher Sicht sinnvoll, insbesondere, wenn die Eltern Probleme bei einer zeitgerechten Einschulung befürchten.

Nach der Untersuchung wird eine Aussage zur „Schulfähigkeit aus ärztlicher Sicht“ getroffen und in einem Gespräch die daraus folgenden Empfehlungen an die Schule erläutert. Diese Empfehlung geht der Schule mit Einverständnis der Eltern auf dem Schulschein zu.

 

Stand: 05.02.2019



Galerie im Foyer des Landratsamts

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Stiftung Finneck stellt bis 6. März das Kunsthaus „Lukas“ vor

Jana Zeughardt, Betreute in der Stiftung Finneck, ist der beste Beweis, dass Landrat Harald Henning Recht hat. Bei der Eröffnung der Ausstellung „Farbe – die Sprache des Unbewussten“ im Foyer des Landratsamtes in der Wielandstraße 4 am 6. Februar 2019 charakterisierte er in seinem Grußwort die Arbeit des Kunsthauses „Lukas“ der Stiftung Finneck in Buttstädt unter anderem mit: „Ich kann nicht malen, dieser Satz ist hier tabu“. Die 46-Jährige fühlte sich sofort angesprochen, lief zu einem ihrer Bilder und meinte, früher felsenfest davon überzeugt gewesen zu sein, nicht malen zu können.

Das änderte sich mit ihrem ersten Besuch im 2014 eröffneten Kunsthaus „Lukas“. Der Leiter der Einrichtung, der Pädagoge und Kunstmaler Michael Dyroff, animierte sie, zu Papier und Farbe zu greifen. Seitdem lässt sie diese Leidenschaft nicht mehr los und sie malt regelmäßig in einem der Malkreise im Kunsthaus und auch zuhause in ihrer Wohnung.

So wie ihr geht es vielen jüngeren und älteren Menschen mit und ohne Handicap, die sich regelmäßig in Buttstädt treffen, um gemeinsam zu malen und kreativ zu sein. Jeder kann im Kunsthaus „Lukas“ mitmachen, jeder wird so akzeptiert, wie er ist. Das ist gelebte Inklusion.

Für Landrat Harald Henning ein guter Grund, den Künstlern und talentierten Menschen das Foyer im Landratsamt in der Wielandstraße 4 für die Präsentation einiger Bilder bereitzustellen. Bis zum 6. März 2019 haben nun Interessenten und Besucher die Möglichkeit, die Ausstellung unter dem Motto „Farbe – die Sprache des Unbewussten“ zu besichtigen. Zu den Öffnungszeiten des Amtes bekommen sie anhand der Aquarelle, Zeichnungen und Acrylbilder auf Leinwand nicht nur einen Eindruck, wie unkompliziert Menschen mit Behinderung im Alter von 10 bis 80 Jahren mit Farbe umgehen, sondern zugleich Einblicke in deren innere Welt.



Stand:19.02.2019


Zeugnisse in den Winterferien: JULEICA-Schulung erfolgreich bestanden

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Im Landratsamt Sömmerda erwarben acht Teilnehmerinnen in der Ferienwoche im Februar ihre Qualifikationen, um künftig ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten zu können. In der Schulung für den Erhalt der Jugendleitercard (JULEICA) lernten sie im Wechsel von Praxis und Theorie die Grundlagen im Bereich der Pädagogik, wie etwa Konfliktbewältigung, Kinderschutz, Demokratiegefährdung und Suchtprävention. Außerdem vertieften sie ihre Kenntnisse im Bereich der Projektplanung, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Interaktion. Aufgelockert wurde der Lehrgang mit täglichen Warm-ups, Rollenspielen und praktischen Tipps, welche gleich in Übungen selbst angewendet werden konnten.

Die Zertifikatsübergabe fand bei schönstem Sonnenschein an der frischen Luft statt. Versüßt wurde die anstrengende Woche mit selbst gebackenem Kuchen, den sich alle verdienterweise schmecken ließen.

Die Teilnehmerinnen bedanken sich recht herzlich beim Jugendamt Sömmerda, insbesondere bei Julia Mauermann, für die tolle Kursleitung und bei den verschiedenen Referenten für ihre Gastbeiträge.

Die JULEICA-Schulung wird entsprechend der Nachfrage jedes Jahr durchgeführt. Die Teilnahmegebühr für das einwöchige Seminar beträgt 10 Euro. Interessenten können sich jederzeit im Landratsamt Sömmerda, Jugendamt, Julia Mauermann, Telefon: 03634 354-842, E-Mail: julia.mauermann@LRA-soemmerda.de melden und weitere Informationen erhalten.


Stand: 19.02.2019


Noch freie Plätze für die Fachkräftefortbildung „1000 Mal berührt… - Sexuell übergriffige Jugendliche“


Am Freitag, den 5. April 2019 findet von 9.00 bis 16.00 Uhr im Kultur- und Medienraum des Landratsamts Sömmerda eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema „1000 Mal berührt – Sexuell übergriffige Jugendliche“ statt.

Das Angebot richtet sich an SozialarbeiterInnen, SchulsozialarbeiterInnen, Fachkräfte aus dem Bereich der Hilfen zur Erziehung, der Einzelfallarbeit, Prävention und Jugendarbeit, an BeratungslehrerInnen und Interessierte.

Wie das Jugendamt des Landkreises informiert, sind dafür noch Plätze frei.
Die beiden Referentinnen vom Verein gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen „Schutzhöhle e.V.“ aus Hof werden folgende Inhalte mit den TeilnehmerInnen bearbeiten:

- Grundlagen sexueller Entwicklung von Jugendlichen
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Individuelle Risikomerkmale von jugendlichen TäterInnen
- Tatdynamiken
- Spezielle Deliktkonstellationen, z.B. Übergriffe unter Jugendlichen, Geschwisterinzest
- Risiko und Schutzfaktoren bei Opfern sexualisierter Gewalt
- Folgen
- Interventionsmöglichkeiten und Fallmanagement zum professionellen Umgang mit sexualisierter Gewalt
- Bedeutung Schutzkonzepte
- Entwickeln einer gemeinsamen professionellen Haltung zum Umgang mit sexuellen Übergriffen

Es werden Teilnahmegebühren in Höhe von 20 Euro erhoben.
Die Anmeldung erfolgt über das Landratsamt Sömmerda, Jugendamt, Wielandstraße 4, 99610 Sömmerda,
Tel.: 03634 354-629. Telefax: 03634 354-628, E-Mail: jugendamt@lra-soemmerda.de


Stand: 19.02.2019


Gut qualifizierte Gesellen sind das Rückgrat jedes Handwerksbetriebes

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Kreishandwerkerschaft Weimar-Sömmerda sprach 30 ehemalige Lehrlinge frei

Die vergangenen Wochen waren im Bereich der Kreishandwerkerschaft Weimar-Sömmerda wieder eine spannende Zeit, denn Lehrlinge verschiedener Gewerke stellten sich nach dreijähriger Ausbildung ihrer Gesellenprüfung. Für 30 angehende KFZ-Mechatroniker, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Elektrotechniker, Tischler, Zimmerer und Steinmetze verlief diese erfolgreich. Doch mit welchem Ergebnis? Dieses Geheimnis wurde am 9. Februar 2019 im Rahmen der feierlichen Gesellenfreisprechung der Kreishandwerkerschaft gelüftet.

22 der 30 Jugendlichen waren mit ihren Eltern, Verwandten, Freunden oder Kollegen ins Volkshaus Sömmerda gekommen, um ihre Gesellenbriefe von Landrat Harald Henning, dem stellvertretenden Kreishandwerksmeister Volkmar Nürnberger und den jeweiligen Innungsobermeistern in Empfang zu nehmen. Die Aufregung und Nervosität war bei den jungen Leuten groß. Schließlich wollten sie nun schwarz auf weiß das Ergebnis ihrer Lehrzeit in den Händen halten.

Unter ihnen war mit Nicole Lüttich die einzige Frau in ihrem Jahrgang, die in einer Männerdomäne erfolgreich die Lehre zur Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik absolviert hat.

Der Umgang mit Holz, das stolze Gefühl an zahlreichen Bauprojekten beteiligt zu sein und mit seinen Händen Werte zu schaffen, nannten Tobias Unverzagt, Alexander Quitt und Martin Huhn als Gründe für ihre Berufswahl zum Zimmerer. In ihrer typischen schwarz-weißen Kluft waren sie im Volkshaussaal der Hingucker.

Doch bevor sie auf der Volkshausbühne feierlich ihre Gesellenbriefe erhielten, sprachen der stellvertretende Kreishandwerksmeister Volkmar Nürnberger und Landrat Harald Henning zu den frischgebackenen Gesellen.

Mit dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss hätten die jungen Leuten einen Meilenstein in ihrer beruflichen Qualifikation genommen, betonte Volkmar Nürnberger in seinen Begrüßungsworten. Gut qualifizierte Gesellen seien heute mehr denn je das Rückgrat jedes Handwerksbetriebes.
In seiner Festrede gratulierte Landrat Harald Henning den Junggesellinnen und -gesellen nicht nur zum bestandenen Berufsabschluss, sondern beglückwünschte sie auch zur Entscheidung, ihren beruflichen Weg im Handwerk zu gehen. Kaum jemand wolle einen handwerklichen Beruf erlernen, beklagte der Landrat. Für ihn sei das völlig unverständlich, biete doch das Handwerk jungen Leuten ein breites Spektrum vielfältiger und attraktiver Berufe.

„Heute hat das Handwerk mehr denn je goldenen Boden. Die Auftragsbücher sind voll. Jedem von Ihnen wurde ein Übernahmeangebot durch Ihren Betrieb angeboten. Das lässt Sie doch zuversichtlich in die Zukunft blicken“, so der Landrat. Er rief die jungen Leute auf, den Gesellenbrief als Aufbruch zu sehen. In den vergangenen Jahren haben sich aufgrund des technischen Wandels die Anforderungen an einen Handwerker vervielfältigt. Zudem suchen zahlreiche Unternehmensinhaber nach einem Nachfolger. Mit einer Weiterqualifikation zum Handwerksmeister sei der Weg in die Selbstständigkeit geebnet. Das setze voraus, dass man weiter fleißig lernt, motivierte Harald Henning die Jugendlichen.
Der Tag der Gesellenbrief-Übergabe sei auch ein Grund, um zu feiern und stolz auf das Erreichte zu sein. Der Landrat erinnerte die Jugendlichen in diesen Stunden auch denen zu danken, die ihnen während der Lehrzeit den Rücken stärkten. In seiner Festrede dankte er den Eltern, der Familie und den Ausbildern für die Unterstützung.

Geselle dürfen sich fortan folgende jungen Leute aus dem Landkreis Sömmerda nennen:

KFZ-Mechatroniker: Tom Prüfer, Henry Büchner, Holger Klipstein, Maurice Rumpf, Kevin Scharfenberg, Pascal Schulz, Fabian Stein und Lucas Steinbrück.

Tischler: Marcel Klauß

Elektro: Nicole Lüttich (Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik) und Hendrik Gräfe (Elektrotechniker)

Stand: 19.02.2019



2. Elterninfoabend und 24. Berufsinfobörse in Sömmerda


Das Landratsamt Sömmerda und die Stadtverwaltung Sömmerda laden

am Donnerstag, dem 11. April 2019 von 9.00 bis 15.00 Uhr


wieder zur Berufsinfobörse Sömmerda (BIB) in die Unstruthalle Sömmerda, Fichtestraße 23, ein.

Ziel der Veranstalter und Organisatoren ist es, die Unternehmen bei der Gewinnung von Auszubildenden zu unterstützen und Schülerinnen und Schülern der Region die Möglichkeit zu geben, sich umfassend über diverse Berufsbilder und Karrierechancen zu informieren.

Am Vorabend der BIB, am Mittwoch, dem 10. April 2019, 18.00 bis 20.00 Uhr, möchten die Veranstalter den Eltern zum 2. Elterninfoabend Gelegenheit geben, sich breitgefächert über die Möglichkeiten am Ausbildungsmarkt zu informieren und mit Ausbildungsunternehmen in Kontakt zu treten.

Interessierte Unternehmen und Einrichtungen, die an diesen beiden Veranstaltungen teilnehmen möchten, können sich bis 31. Januar 2019 anmelden. Die Anmeldeformulare liegen an den Servicepunkten des Landratsamtes Sömmerda und der Stadtverwaltung Sömmerda bereit. Außerdem können die Dokumente auf www.landkreis-soemmerda.de unter der Rubrik „Wirtschaft“ abgerufen werden.

Bei Fragen zur Berufsinfobörse, dem Ausbildungsparcours oder zum Elternabend können Sie gerne eine E-Mail an wifoe@lra-soemmerda.de senden oder diese telefonisch unter 03634 354-402 stellen.

Die Veranstalter und Organisatoren freuen sich auf ein reges Interesse und vielfältige Ideen, die BIB 2019, den Ausbildungsparcours und den 2. ELTERINFOABEND mitzugestalten.


Stand:21.01.2019


Zielekatalog zur Umsetzung der Armutspräventionsstrategie im Landkreis Sömmerda verabschiedet

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Im Landkreis Sömmerda wird weiter integriert geplant, will heißen: Viele Akteure bringen ihr Wissen und ihre Ideen ein, um gemeinsam bessere Rahmenbedingungen für die Menschen in der Region zu gestalten. Gebündelt wird das in der Armutspräventionsstrategie für den Landkreis Sömmerda 2018-2024, die im letzten Jahr im Kreistag verabschiedet wurde. Die kontinuierliche Planungsarbeit wird seit 2015 gefördert vom Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Die behandelten Themen reichen von Mobilität über öffentlich geförderte Beschäftigung bis hin zur Förderung des Ehrenamts.

Nun verständigten sich die Fachleute aus den kreisangehörigen Kommunen, von Vereinen und Verbänden, dem Jobcenter, der Arbeitsagentur und dem Landratsamt auf 37 Ziele, um bessere Lebensverhältnisse zu erreichen. Den Zielekatalog verabschiedete der Planungsbeirat für Integrierte Sozialplanung am 22. Januar 2019 auf der Runneburg. „Es war ein gutes Stück Arbeit, aber wir sind mit Unterstützung weiterer Experten in unserer Planung gut voran gekommen“, resümiert Beiratsvorsitzender Mathias Aller. Er dankte allen Beteiligten für die konzentrierte Arbeit im vergangenen Herbst, die teilweise kontrovers geführten Diskussionen und die tollen Ergebnisse.

In fünf Planungsgruppen erarbeiteten rund 50 Fachfrauen und -männer die Ziele für sechs Handlungsfelder. In der Beratung am 22. Januar vereinbarten die Beteiligten mit großer Mehrheit schließlich auch, an den Zielen in den bereits gegründeten Planungsgruppen weiter zu arbeiten, damit in den nächsten drei Jahren Projekte zur Armutsprävention umgesetzt werden können.

An einem Beispiel lässt sich anschaulich erklären, was die Akteure vorhaben: Eines der Ziele benennt die Einrichtung von Dorfzentren in den kreisangehörigen Gemeinden. So könnten wieder kleine Dorfläden entstehen, wo die Nahversorgung in den letzten Jahren weggebrochen ist. Betrieben werden könnten die Läden durch Menschen, die im Ort leben, bisher arbeitslos und in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Zusätzlich könnten an diese Dorfzentren noch andere Angebote angegliedert werden.

Je nachdem, was die Bürgerinnen und Bürger vor Ort für sinnvoll halten und was sie nutzen würden, könnte beispielsweise ein Jugendclub oder ein Seniorentreff einziehen, Hausaufgabenbetreuung angeboten, ein Bestellpunkt für Online-Shopping und ein zentraler Internetzugang eingerichtet, Kurse von Jüngeren für Ältere zur Nutzung neuer Medien verortet werden und vieles, vieles mehr ist denkbar. Damit sich das jeder vorstellen kann, soll bis Ende Februar eine Konzeptskizze erarbeitet werden. Darin sollen auch Vorschläge gemacht werden, wie die klugen Ideen im Dorf gesammelt werden können.



Stand: 25.01.2019

Weiterer Meilenstein für „Wohnen im Park“ erreicht

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Die WWG Kölleda feierte Richtfest für barrierearme Wohnanlage

Die Hoffnungen von Architekt Jens Lönnecker haben sich erfüllt. Denn für ihn war der strahlende Sonnenschein zum Spatenstich vor rund zehn Monaten ein gutes Omen für das Gelingen des Bauprojekts auf dem einstigen Krankenhausgelände in der Kölledaer Feistkornstraße. Fristgerecht waren die Rohbauarbeiten für das Mehrfamilienhaus mit 26 Wohnungen und die drei Wohnbungalows vonstattengegangen, so dass am 8. Februar 2018 das Richtfest gefeiert werden konnte.

Dazu hatten die Geschäftsführerin der Wohnungsbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft mbH Kölleda (WWG), Christina Otto, und der WWG-Aufsichtsratsvorsitzende, Kölledas Bürgermeister Lutz Riedel, alle am Bau Beteiligten, Vertreter der Gesellschafter und der Stadt sowie Nachbarn eingeladen, um für die gute Zusammenarbeit und den bisherigen Baufortschritt zu danken, weiterhin unfallfreie Bauarbeiten zu erbitten und den Gästen Gelegenheit für einen Rundgang zu geben. Auch Landrat Harald Henning war nach Kölleda gekommen, um das 2014 begonnene Engagement der WWG am ehemaligen Krankenhausstandort zu würdigen.

Bevor Zimmermann Peter Wisse zum traditionellen Richtspruch ansetzte, ließ Christina Otto die vergangenen Monate noch einmal Revue passieren. Nach dem Spatenstich sei das Richtfest ein weiterer wichtiger Meilenstein für das Projekt „Wohnen im Park“. Die Verantwortlichen hätten professionelle Arbeit geleistet, sodass der Bau trotz Problemen durch einen komplizierten Untergrund und den extrem heißen Sommer zeitlich wie finanziell im Plan sei. Jetzt sind die Folgegewerke am Zug und sie hoffe, dass das Objekt Ende dieses Jahres seiner Bestimmung übergeben werden kann.

Landrat Harald Henning hob in seinem Grußwort die Bedeutung des Projekts hervor. Angesichts dringend benötigten Wohnraums in Kölleda sei der Bau eine wichtige Investition für die Stadt und den Landkreis. Denn tausende Arbeitsplätze in den Industriegebieten erforderten eine entsprechende Infrastruktur. Und dazu gehöre für ihn nicht zuletzt auch der Wohnungsbau.

Die bislang größte Investition der WWG würdigte Lutz Riedel als positives Beispiel für nachhaltiges Bauen. Das Projekt sichere nicht nur eine grüne Lunge im Stadtgebiet, sondern trage auch einer älter werdenden Gesellschaft Rechnung. Doch nicht nur die ältere Generation habe die WWG im Blick. Wie Riedel ankündigte, werde die Erweiterung des Kindergartens „Frieden“ ebenfalls durch die Kölledaer Wohnungsgesellschaft in Angriff genommen.


Stand:19.02.2019


Fußballturnier der Thüringer Landratsämter in Sömmerda


Am Samstag, den 23. Februar 2019 findet das traditionelle Fußballturnier der Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte statt. Ausrichter in diesem Jahr ist der Titelverteidiger – das Landratsamt Sömmerda. Das Turnier beginnt um 10.00 Uhr in der Unstruthalle in Sömmerda. Das Team des Landratsamts Sömmerda würde sich sehr über Ihre Unterstützung freuen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.


Torsten Ansorg
im Namen der Mannschaft

Stand:19.02.2019




Informationsveranstaltung „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“


am 18. März 2019, 17.00 Uhr, Bürgerzentrum „Bertha von Suttner“

Referenten aus der Praxis geben Auskunft zu den Fragen: Wie sieht eine Vorsorgevollmacht aus? Was sollte darin festgelegt sein? Welchen Inhalt sollte eine Patientenverfügung haben, um verbindlich zu sein?

Jeder von uns kann in eine Situation geraten, in der er auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist. Dann ist es gut, wenn wir Vorkehrungen getroffen haben und sicher sein können, dass sich alle Entscheidungen an unserem Willen orientieren.

Die Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht bieten verschiedene Möglichkeiten, die eigenen Wünsche für die Zeit festzulegen, in der man selbst nicht in der Lage ist, seine Angelegenheiten zu regeln. Diese Dokumente geben den Vertrauenspersonen die Befugnis, später in Ihrem Sinne zu handeln.

Das Gesundheitsamt Sömmerda und der ASB Betreuungsverein informieren zum Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“:

Termin:  Montag, 18. März 2019, 17.00 Uhr
Ort: Bürgerzentrum „Bertha von Suttner“, Straße der Einheit 27, 99610 Sömmerda

Referent/innen:
 
- Susanne List, Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst Sondershausen-Sömmerda-Artern
- Mandy Reichhardt, Landratsamt Sömmerda, Betreuungsbehörde
- Susanne Riemann, ASB Betreuungsverein Sömmerda e.V.
- Dr. Reinhard Rothe, Notar

Die Veranstalter stehen natürlich auch ganzjährig für eine Beratung zur Vorsorgevollmacht zur Verfügung:

Kontakt:

ASB-Betreuungsverein, Bahnhofstraße 2, 99610 Sömmerda – Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Tel.: 03634 320966.

Landratsamt Sömmerda – Betreuungsbehörde –, Wielandstraße 4, 99610 Sömmerda.
Die Mitarbeiterinnen sind telefonisch unter 03634 354-370 oder -371 zu erreichen.

Stand:19.02.2019

 



     
 
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