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Aktuelles aus dem Landkreis

 

Einhörner waren der Renner

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Geschenke der Aktion „Wunschbaum“ übergeben

Einhorn-Bettwäsche war bei der Übergabe der Geschenke im Rahmen der Aktion „Wunschbaum“ am 18. Dezember 2017 im ASB Familienzentrum in Sömmerda der Renner. Vor allem Mädchen hatten sich diese gewünscht und strahlten beim Auspacken, nun zuhause in dieser schlafen und träumen zu können.

Zum nunmehr dritten Mal führte das Jugendamt des Landkreises in der Vorweihnachtszeit die Aktion „Wunschbaum“ mit dem Ziel durch, bedürftigen Kindern und Jugendlichen mit der Erfüllung eines Wunsches vor Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten und so auf die in Thüringen vorhandene Kinderarmut aufmerksam zu machen.

42 Kinder und Jugendliche im Alter bis 15 Jahre, die an den beiden vorangegangenen Aktionen nicht teilgenommen hatten, konnten einen Wunschzettel ausfüllen und an den Weihnachtsbaum auf dem Flur des Jugendamts hängen. Angenommen wurden Wünsche im Wert bis 20 Euro, die dann Anfang Dezember von interessierten Spendern erfüllt und im Jugendamt abgegeben wurden.

Am Montag vor Weihnachten ließ es sich Landrat Harald Henning, erneut Schirmherr der Aktion, nicht nehmen, den Mädchen und Jungen im Rahmen einer kleinen Weihnachtsfeier die Geschenke selbst zu überreichen. Er lobte den Einsatz der Mitarbeiter des Jugendamts und bedankte sich besonders bei den Spendern, allesamt Privatpersonen, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dass Kinderwünsche wahr wurden. Sein Dank galt auch dem ASB Kreisverband, der die Räume seines Familienzentrums für die weihnachtliche Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte.
Marte und Merlin stimmten die Anwesenden mit weihnachtlichen Weisen auf den Nachmittag ein.

28 der 42 Kinder und Jugendlichen nahmen aus den Händen von Harald Henning ihr Geschenk entgegen. Leuchtende Kinderaugen waren der schönste Dank für das Spielzeug, die Bausteine, die Puppen, die Malutensilien, die Rucksäcke und natürlich für die Einhorn-Bettwäsche, die nun ihre neuen Besitzer erfreuen und sicher auch über das Weihnachtsfest hinaus für Spaß und Begeisterung bei den Kids sorgen.

Christian Karl, Geschäftsführer des ASB Kreisverbandes, lud die Mädchen und Jungen sowie deren Eltern nach der Geschenkübergabe zu einem gemütlichen Nachmittag nicht nur bei Kakao und Plätzchen, sondern auch zum Spielen mit den zahlreichen Angeboten des Familienzentrums ein.

 

Stand: 21.12.2017

Kleines Richtfest für ein großes Dach

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Platz für zwölf Busse soll der neue Unterstand auf dem Betriebsgelände der Verwaltungsgesellschaft (VWG)des ÖPNV Sömmerda mbH nach der Fertigstellung bieten. Damit rechnen Bauherr Wolfgang Kunz, Geschäftsführer der VWG, und Planer Gerd Wollny im Februar. „Wenn das Wetter mitspielt“, betonten die Gastgeber des kleinen Richtfests, zum dem sich auch Landrat Harald Henning, Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt, Aufsichtsratsmitglieder und Mitarbeiter der VWG am 20. Dezember 2017 auf dem Betriebshof am Unterwege in Sömmerda eingefunden hatten.

Rund 700.000 Euro investiert die VWG in den Bau des Carports. Er soll den Busfahrern in Zukunft die Arbeit erleichtern, etwa weil die Dächer der Fahrzeuge im Winter nicht mehr von Eis und Schnee befreit werden müssten. Eigentlich sollten die Busse schon in diesem Winter wettergeschützt stehen. Doch schwieriger Baugrund hätte dessen kompletten Austausch notwendig gemacht. Das habe nicht nur zu Verzögerungen, sondern auch zur Verteuerung der Bauarbeiten geführt, erklärte Kunz.

Daher ging sein Dank an Landrat Harald Henning, der den Aufsichtsrat von der Notwendigkeit der Investition habe überzeugen können. Henning gab den Dank gern an Kunz und die Mitarbeiter der VWG zurück, die für den ÖPNV im Landkreis einen wichtigen Beitrag leisteten. Den am Bau beteiligten Unternehmen dankte der Landrat für die bisher ausgeführten Arbeiten und wünschte ihnen weiterhin unfallfreies Schaffen.

Das Richtfest nutzte Wolfgang Kunz, um den Anwesenden den neuen Stadtbus zu präsentieren, der seit Januar im Stadtgebiet unterwegs ist und mit dem Fahrplanwechsel Mitte des Jahres auch über den Sömmerdaer Markt fahren wird. An der künftigen Haltestelle soll dafür noch eine Stele mit digitaler Anzeige errichtet werden.

Stand: 10.01.2018


Landkreis zeichnete wieder die besten Schulsportler aus

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Nachdem der Landrat im Frühjahr immer die besten Vereinssportler des Landkreises Sömmerda ehrt, sind es am Jahresende traditionell die Schülerinnen und Schüler, die für ihre herausragenden Leistungen im Schulsport ausgezeichnet werden. So waren am 19. Dezember 2017 die Bestplatzierten des vergangenen Schuljahres nach Sömmerda in den Sparkassentreff 1a eingeladen, um ihre Auszeichnungen aus den Händen von Landrat Harald Henning entgegen zu nehmen.

 

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Fachberater für schulsportliche Wettbewerbe, Carsten Seeber, wandte sich Landrat Henning an die stolzen Schüler und Lehrer sowie an die zahlreichen Ehrengäste. Anhand einzelner Höhepunkte umriss er die herausragenden Leistungen der Wettbewerbe im vergangenen Schulportjahr und betonte, dass es ihm eine Freude sei, die jungen Talente persönliche für ihre erzielten Leistungen auszuzeichnen. „In einer Vielzahl von Sportarten habt ihr im vergangenen Schuljahr nach besten Ergebnissen gestrebt. Und gehört damit wieder zu den erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportlern in Thüringen!“

Schulsport, so Landrat Henning weiter, könne aber nur erfolgreich sein, wenn es engagierte Lehrerinnen und Lehrer gibt, die die jungen Sportler fördern und fordern und darüber hinaus hohen Einsatz zeigen, wenn es um die Organisation und Betreuung der schulischen bzw. überregionalen Wettbewerbe geht. Deshalb ging sein Dank auch an die verantwortlichen Lehrkräfte und die Schulleitungen, die trotz einer knappen Personaldecke und planerischer Schwierigkeiten den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ermöglicht haben.

Gleichsam dankte Landrat Henning der Sparkasse Mittelthüringen und vor allem der Sparkassenstiftung Sömmerda für ihre finanzielle Unterstützung. Ohne sie wäre es nicht möglich, den vielen sportbegeisterten Mädchen und Jungen im Landkreis eine abwechslungsreiche sportliche Betätigung zu ermöglichen.


Die Preisträger 2017:

die Leichtathleten des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Sömmerda mit dem betreuenden Lehrer Roland Tittlus als Sieger des Schulamtsfinales in der WKII: Konstantin Fischer, Paul Stadelmann, Oliver Debertshäuser, Calvin Mackrodt, Franz Benad, Karl Hofmeister, Sebastian Paul, Aron Bechstedt, Edgar Nothoff, Nikita Martschenko, Tom Gille

die Volleyballer des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Sömmerda mit dem betreuenden Lehrer Olaf Müller als Sieger des Schulamtsfinales: Tim Dittmann, Jakob Remus, Hannes Springer, Lucas Pauli, Paul Dienemann, Max Otto

die Volleyballerinnen des Oskar-Gründler-Gymnasiums Gebesee mit ihrer Betreuerin Wibke Schmidt als Sieger des Schulamtsfinales: Lara Krickow, Jolien Kirchner, Pauline Gunkel, Victoria Brand, Lea Theres Brandt, Vanessa Wernecke, Josefine Kühl, Jolie Kraft

die Beachvolleyballerinnen und Beachvolleyballer des Oskar-Gründler-Gymnasiums Gebesee mit ihrer Betreuerin Wibke Schmidt als Sieger des Schulamtsfinales in der WK 2 Mixed: Jolien Kirchner, Lara Krickow, Pauline Gunkel, Victoria Brand, Nico Nennewitz, Luca Schreiber, Maximilian Ullrich, Lukas Lange

die besten Crossläufer aus den Grundschulen des Landkreises unter der Betreuung von Klaus Günther, erfolgreich beim Landescross in Ruhla: Jannik Liebermann (GS Großrudestedt), Amy Zierenner (GS Großrudestedt), Max Ryll (GS Rastenberg), Philipp Rebling (GS Weißensee), Lina Miklitz (GS Kindelbrück), Paula Schleichardt (Lindenschule), Stella Schneider (GS Udestedt), Till Schemann (GS Kölleda)

die Tischtennisspielerinnen vom „Prof. Fritz Hofmann“-Gymnasium Kölleda mit Lehrerin Ines Kanngießer als Sieger des Landesfinales in der WK II: Lara Schwarze, Corinne Pechold, Lena Rose, Jasmin Reifenberger, Lilly Bergmann, Josephin Schauroth, Nele Hocksch

die Fußballerinnen vom „Prof. Fritz Hofmann“-Gymnasium Kölleda mit Betreuerin Manuela Trummer als Sieger des Landesfinales in der WK IV und Sechstplatzierte beim Bundesfinale: Nele Gast, Jette Gast, Sonja Engelhardt, Enie Rudolph, Elena Zeiße, Lena Marie Kästner, Antonia Rauch, Emily Reske, Stella Götte, Hannah Kämmer

Für ihren besonderen Einsatz für den Schulsport im Landkreis Sömmerda wurden außerdem die Lehrerinnen Sonja Pfleger (Grundschule Udestedt) und Claudia Plate (Oskar-Gründler-Gymnasium Gebesee) gewürdigt.

Musikalisch umrahmt wurde die Schulsportlerehrung von Maxi-Elisa Krauße, Hanna Stockhaus und Karl Hofmeister, allesamt Preisträger beim diesjährigen Musikwettbewerb „Alles außer Klassik“.


Stand: 21.12.2017




Aufmunterung und Dank

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Traditionelle Weihnachtsvisite in Begleitung des Landrats und des Thüringer Landtagspräsidenten

Auch am 24. Dezember 2017 setzte Landrat Harald Henning im DRK-Krankenhaus Sömmerda die jahrelange Tradition der Weihnachtsvisite fort. Begleitet wurde er dabei erneut vom Männergesangverein Sömmerda e.V. Wie der Landrat ließ es sich außerdem erneut Thüringens Landtagspräsident und Präsident des DRK Thüringens Christian Carius nicht nehmen, den 77 Menschen, die aufgrund gesundheitlicher Probleme Weihnachten nicht zuhause sein konnten, Trost und aufmunternde Worte zu spenden.

Vor dem Rundgang durch alle Abteilungen zog der Geschäftsführer der DRK gemeinnützige Krankenhausgesellschaft Thüringen Brandenburg mbH, Dr. med. Uwe Bust, eine kurze Bilanz des zu Ende gehenden Jahres am Sömmerdaer Standort. So habe man eine neue Wachstation eröffnet und ein neues Verfahren zur narbenfreien Behandlung von Tumoren auf der gynäkologischen Station eingeführt.

Zudem verstärken nunmehr Georg Schmitz als neuer kaufmännischer Direktor, Dr. med. Peter Brandt als ärztlicher Leiter und Dr. Hartmut Roth als neuer Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie das Leitungsteam des Hauses. Der Besuch des Landrates und des Präsidenten des Thüringer Landtages am Heiligabend betrachte man auch als Wertschätzung der Arbeit der Ärzte, Mitarbeiter und Angestellten des Hauses, schätzte Dr. med. Bust ein.

Zusammen mit dem Leitungsteam der Klinik besuchten Christian Carius und Harald Henning jede Station, um den Patienten Trost zu spenden, eine kleine Aufmerksamkeit zu überreichen und ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie baldige Genesung zu wünschen. Währenddessen sang in den einzelnen Bereichen der Männergesangverein bekannte Weihnachtslieder und trug zur weihnachtlichen Stimmung in den Gängen und Zimmern bei.

So freuten sich beispielsweise Else Schneider aus Sömmerda und Sabine Thiel aus der Nähe von Eschwege nicht nur über das Präsent, sondern auch über die aufmunternden Worte der beiden Politiker. Das gute fachmännische Knowhow der Gynäkologen im Sömmerdaer Krankenhaus habe sie bewogen, ihre gesundheitlichen Probleme hier in Thüringen behandeln zu lassen, erzählte die Hessin.

Wenige Türen weiter war bei Karen Rebettge und Werner Schumann die Freude über die Geburt ihres Sohnes Justus-Valentin groß. Er kam am 22. Dezember im Krankenhaus auf die Welt und erfreut sich guter Gesundheit.

Wieder gesund werden möchte auch der knapp einjährige Finn-Ole. Gemeinsam mit seiner Mama Tina freute er sich über das Geschenk vom Landrat.

Gut zwei Stunden währte die Weihnachtsvisite. Diese Zeit habe er sich gern genommen, so Harald Henning. Für ihn sei dieser Termin an Heiligabend eine Herzensangelegenheit, betonte er. Er dankte den Sängern des MGV für die schon jahrelange musikalische Begleitung bei diesem Termin.

Zugleich dankte er den Mitarbeitern des Hauses für ihre Einsatzbereitschaft zum Wohl der Menschen. Es mache ihn stolz, in der Kreisstadt mit dem DRK-Krankenhaus eine medizinische Einrichtung zu haben, die dank eines engagierten Teams und modernster Behandlungsmethoden einen guten Ruf hat. Das würden ihm immer wieder Bürgerinnen und Bürger bestätigen, so die Wertschätzung des Landrates.

 


Stand: 10.01.2018


Erstmals Qualitätssiegel für Gebeseer „Fröbel“-Kinder

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Eigentlich sind die 100 Mädchen und Jungen des „Fröbel“-Kindergartens Gebesee immer Montag- und Mittwochvormittag in der Turnhalle der Grundschule, um Sport zu treiben. Doch am Vormittag des 8. Dezember, einem Freitag, kamen sie ein weiteres Mal hier zusammen. Und das aus gutem Grund. Nach zweijähriger Vorbereitungs- und Bewerbungszeit wurden sie erstmals mit dem Qualitätssiegel „Bewegungsfreundliche Kindertagesstätte“ des Landessportbundes Thüringen ausgezeichnet.

Mit Landrat Harald Henning, dem Präsidenten des Thüringer Landessportbundes Peter Gösel, Gebesees Bürgermeister Peter Liebe, der Referentin Kinder- und Jugendsport im Landessportbund Annette Skujin, dem Vereinsbetreuer im Kreissportbund Sömmerda Hubert Steinmetz sowie mit Vertretern der Unfallkasse Thüringen und des örtlichen FC 1921 Gebesee e.V. waren auch viele Gäste gekommen, um den Mädchen und Jungen sowie ihren 14 Erzieherinnen zu diesem Erfolg zu gratulieren.

Mit einem kleinen Programm demonstrierten die Kids im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt, dass Bewegung ganz selbstverständlich zu ihrem Kindergartenalltag gehört. Neben den beiden Sporttagen in der Woche gehören auch die gesunde Ernährung und das seelische Wohlbefinden der Knirpse zum Konzept der Kindereinrichtung. Zu den Erfolgen in diesen Jahren zählen auch das Zirkusprojekt und das Familienfest. Zwei Erzieherinnen haben eine für das Qualitätssiegel notwendige Übungsleiterausbildung absolviert. Und mit dem FC 1921 Gebesee e.V. verbindet die Einrichtung eine erfolgreiche Kooperationsvereinbarung.

Alles Argumente, die den Thüringer Landessportbund überzeugten, dem „Fröbel“-Kindergarten dieses Siegel zu verleihen. Groß war die Freude, als Peter Gösel der Kitaleiterin Antje Hucke die Urkunde, verbunden mit einer Zuwendung von 200 Euro, überreichte. Auch der Sportverein erhielt einen Zuschuss von 200 Euro als Vereinsförderung.

So wie die Vertreterin der Unfallkasse Thüringen hatte auch Harald Henning den Mädchen und Jungen als Anerkennung für diese schöne Ehrung mit Bällen und Reifen sportliche Geschenke mitgebracht. Er lobte die sportliche Begeisterung der Kinder und würdigte das Engagement der Erzieherinnen, Eltern und des Sportvereins für den Nachwuchs.

Mit der Übergabe des Qualitätssiegels an den „Fröbel“-Kindergarten in Gebesee tragen nunmehr 20 der 51 Kindertagesstätten im Landkreis den Titel „Bewegungsfreundliche Kindertagesstätte“, eine Quote, mit der der Landkreis Sömmerda im Freistaat Thüringen eine Vorreiterrolle einnimmt.


Stand: 19.12.2017



Großer Bahnhof für die Pfefferminzbahn

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Erfurter Bahn übernimmt Streckenabschnitt Sömmerda-Buttstädt/Aus für Verbindung bis Großheringen

So voll wie am 8. und 9. Dezember 2017 war der untere Bahnhof in Sömmerda wohl schon viele Jahre nicht mehr. Während am 8. Dezember die Erfurter Bahn mit der Taufe ihres Shuttles auf die Übernahme der Pfefferminzbahn zwischen Sömmerda und Buttstädt aufmerksam machte, protestierte das Aktionsbündnis Pfefferminzbahn am darauffolgenden Tag mit einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung gegen die Stilllegung der traditionsreichen Strecke zwischen Buttstädt und Großheringen.

Erfurter Bahn zwischen Sömmerda und Buttstädt unterwegs

Mit Sekt tauften Thüringens Landtagspräsident Christian Carius, Landrat Harald Henning, Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt und von der Erfurter Bahn GmbH deren Aufsichtsratsvorsitzender Dietrich Hagemann und Geschäftsführer Michael Hecht den RegioShuttle RS 1 auf den Namen „Pfefferminzbahn“. Mit dabei war mit Bundes-, Landes- und Kreistagsabgeordneten sowie den Bürgermeistern der an der Strecke befindlichen Orte auch zahlreiche Politprominenz.

Den Zuschlag erhielt das Unternehmen vom Land Thüringen und wird die Bahnstrecke zwischen Sömmerda, Kölleda und Buttstädt vorerst bis zum Jahr 2024 betreiben. „Es ist für uns eine gute Leistungsergänzung. Wir sind froh, dass unser gutes Angebot dazu beiträgt, in dieser Region den Schienenpersonennahverkehr bis 2024 zu sichern“, erklärte Michael Hecht.

Im Zuge des Fahrplanwechsels bei der Bahn sind seit dem 10. Dezember acht, an Werktagen neun Zugpaare der Erfurter Bahn zwischen Sömmerda und Buttstädt unterwegs. Die weiß-grünen Niederflurfahrzeuge sind panoramaverglast und ermöglichen dank des Schiebetritts ein bequemes sowie behindertenfreundliches Ein- und Aussteigen. Jeder Triebwagen verfügt über ca. 70 Sitzplätze und barrierefrei erreichbare Mehrzweckbereiche mit mindestens einem Rollstuhlplatz pro Fahrzeug.

Zum Gelingen der Fahrzeugtaufe trug auch der Chor der Sömmerdaer Lindenschule bei. Die Kinder sangen zwei Lieder, jeweils mit einem eigenen auf die Pfefferminzbahn gemünzten Text.

In die Freude über die Inbetriebnahme der Pfefferminzbahn durch die Erfurter Bahn GmbH mischte sich aber auch Wehmut. „Ich bin heute hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, formulierte es Landrat Harald Henning. Außerdem protestierten zwei Vertreterinnen des Aktionsbündnisses Pfefferminzbahn mit einem Transparent gegen die Stilllegung des Streckenabschnitts zwischen Buttstädt und Großheringen und wiesen damit auf die am nächsten Tag geplante Aktion gegen diese Entscheidung hin.

Vorläufig keine Verbindung mehr bis Großheringen

Pünktlich 10.18 Uhr fuhr am 9. Dezember der aus Großheringen kommende, bis auf den allerletzten Platz besetzte Zug auf dem Bahnhof Sömmerda ein. Zahlreiche Menschen hatten sich die Gelegenheit zu einer der letzten Fahrten von Großheringen nach Sömmerda nicht nehmen lassen und unterstützten so eindrucksvoll das Anliegen des Aktionsbündnisses Pfefferminzbahn.

Dieses hatte zu dieser Form des Protests gegen das Aus der Strecke Buttstädt-Großheringen aufgerufen. Unter den Passagieren waren auch diesmal wieder Abgeordnete des Bundes- und des Landtages, der Kreistage sowie Landrat Harald Henning und die Bürgermeister Ralf Hauboldt (Sömmerda) und Hendrik Blose (Buttstädt).

Gegen die winterlichen Temperaturen halfen bis zur Rückfahrt des Zuges um 11.40 Uhr heißer Pfefferminztee, Kaffee, Glühwein, Butter- und Fettbrote mit Pfefferminze und Bratwürste. Außerdem erinnerten die Akteure des Aktionsbündnisses an die bis ins 19. Jahrhundert reichende Geschichte dieser Bahnverbindung und appellierten an die Verantwortlichen, die Entscheidung nochmals zu überdenken.

Stand: 19.12.2017


 Neuer Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Kölleda

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Im Beisein des Amtsleiters der Kommunalaufsicht Oleh Mykyttschak und seines künftigen Stellvertreters Uwe Schäfer erhielt Sebastian Lepka am 7. Dezember 2017 aus den Händen von Landrat Harald Henning die Berufungsurkunde als neuer Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Kölleda.

Nach dem Ausscheiden seiner Vorgängerin Gabriele Gerhardt im Juli dieses Jahres hatte er sich um das öffentlich ausgeschriebene Amt beworben und in der Gemeinschaftsversammlung am 8. November 2017 unter sieben Bewerbern mehrheitlich das Vertrauen der Teilnehmer erhalten.
Antreten wird der 34-Jährige sein neues Amt am 1. Januar 2018. Bis dahin möchte der studierte Diplom-Verwaltungswirt (FH) in seiner derzeitigen Tätigkeit als Abteilungsleiter Haushalt der Stadt Weimar mit dazu beitragen, dass der Etat der Klassikerstadt für 2018 beschlossen wird.

In seinem neuen Amt sieht Sebastian Lepka eine gute Chance, „zu zeigen, wie man eine Verwaltungsgemeinschaft erfolgreich entwickeln kann. Die VG Kölleda als zweitgrößte Verwaltungsgemeinschaft in Thüringen hat dafür mit einem starken wirtschaftlichen Grundzentrum und einer intakten Infrastruktur, zum Beispiel sind alle Schulformen vorhanden, beste Voraussetzungen“, schätzt der gebürtige Ostthüringer seinen künftigen Wirkungsbereich ein.

Als erstes wolle er vor allem viele Gespräche mit Bürgern, seinen Partnern, Vertretern der Wirtschaft, von Vereinen und Verbänden der Verwaltungsgemeinschaft führen, umriss er seine Vorhaben mit dem Amtsantritt am 1. Januar 2018. Unmittelbar nach seiner Ernennung im Landratsamt Sömmerda fuhr Sebastian Lepka nach Kölleda, um seine künftigen Mitarbeiter kennenzulernen.

Stand:19.12.2017



Voller Saal beim Neujahrsempfang 2018

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Weit über 400 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft waren der Einladung von Landrat Harald Henning zum traditionellen Neujahrsempfang am 12. Januar 2018 im Volkshaus Sömmerda gefolgt. Der Gastgeber freute sich, so viele bekannte Gesichter im Saal erblicken zu können. Die Mehrzahl hatte Henning an diesem Abend persönlich begrüßt.

Nach dem musikalischen Auftakt durch die Band „Pausenglück“ zog Landrat Henning in seiner Neujahrsrede wieder den Bogen von der Rückschau auf anstehende Aufgaben. Einmal mehr bestimmte die Gebietsreform den Rahmen, diesmal aber war dem Landrat die Erleichterung über den Stopp seitens der Landesregierung Ende des vergangenen Jahres anzusehen. „Die Reform ist gescheitert, weil sie von Anfang an Murks war. Schade ist nur, dass mehr als drei Jahre hierfür weggeredet worden sind.“ Henning dankte allen, die den Landkreis beim Widerstand gegen die Reform unterstützt haben.

Doch wie wird sich der Landkreis in den nächsten Jahren entwickeln? Hennings Blick in die Zukunft fokussierte hier auf die Digitalisierung der Verwaltung wie auch der Schulen. Dort solle die technische Infrastruktur sukzessive an die Erfordernisse der Zukunft angepasst werden. „Computerkabinette haben ausgedient! Wir brauchen digitale Unterrichtsmaterialien in allen Bereichen der Schule. Dies muss koordiniert geschehen. Wir stehen in den Startlöchern, um unsere Schulen auch in diesem Bereich umfangreich zu modernisieren.“ Unverzichtbar hierfür seien aber nicht nur ausreichende finanzielle Mittel, sondern auch eine klare Linie der Landesregierung.

Bevor er schließlich zum Toast anhob, nutzte der Landrat die Gelegenheit, traditionell nochmals jene Persönlichkeiten zu würdigen, die im vergangenen Jahr eine überregionale Auszeichnung für ihr ehrenamtliches und soziales Engagement erhalten haben. Über Blumen und ein Präsent durften sich Uli Röhricht und Jürgen Pfeffer freuen, die 2017 mit dem Ehrenbrief des Freistaats Thüringen geehrt worden waren. Zum „Thüringer des Monats“ waren Sophie Marie Toll und Roland Töpfer gewählt worden. Ahmad Tarek Thomas konnte sich über den 3. Platz beim Thüringer Engagement-Preis freuen.

Auch die Bürgerpreisträger Rositha Fundele, Olaf Bartsch, Horst Goldammer, Jonas Pawelski, Karl-Wolfgang Kahlo-Kaminski und Manfred Schiller wurden noch einmal vom Landrat gewürdigt, genauso wie Heinrich Wegerich, der 2017 mit dem Thüringer Ehrenamtszertifikat ausgezeichnet worden war. Henning erinnerte ebenfalls an die Gutsmuths-Ehrenplakette in Platin des Landessportbunds für Wolfgang Gerard und an die Thüringer Sportplakette, die Bernd Sömmer vom Freistaat verliehen bekommen hat.

Auf die Volkshausbühne wurde auch Wilfried Küster gebeten, der stellvertretend für die Macher der Wanderausstellung „Mit unseren Augen – Gedanken in Bildern“ den Thüringer Demokratiepreis erhalten hatte. Mit Melanie Nauman konnte Landrat Harald Henning seinen Gästen auch die „Unternehmerin des Jahres“ vorstellen, bevor er zu guter Letzt auf eine weitere Form menschlichen Einsatzes aufmerksam machte. So hat Roy Strickrodt als Stammzellspender womöglich das Leben eines Patienten in Weißrussland gerettet.


Stand: 16.01.2018



Jugendschöffen gesucht


Für die neue, am 1. Januar 2019 beginnende Amtszeit der Jugendschöffen werden Bewerberinnen und Bewerber gesucht, die diese ehrenamtliche Aufgabe übernehmen wollen.

Dem Jugendhilfeausschuss des Landkreises Sömmerda obliegt dabei die Aufgabe, die Frauen und Männer, die für eine solche ehrenamtliche Aufgabe bereit sind, in einer Vorschlagsliste zu erfassen und dem zuständigen Amtsgericht für eine Wahl vorzuschlagen.

Das Amt des Schöffen ist ein Ehrenamt und kann von Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit ausgeübt werden. Jede Person aber auch Vereinigungen, können Personen, die die Voraussetzungen erfüllen, für die Aufnahme in die Vorschlagsliste benennen. Es ist auch möglich, sich selbst zu benennen und sich für die Aufnahme in die Vorschlagsliste beim Jugendamt zu melden. Jugendschöffen sollen erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein. Zur Vorbereitung der Vorschlagsliste werden interessierte Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich für ein solches fünfjähriges Ehrenamt zur Verfügung zu stellen und ihre Bereitschaft in der Verwaltung des Jugendamtes zu erklären.

Nach Absprache (Jugendamt, Anika Richter, Tel.: 03634 354-629) kann ein Termin zum Gespräch vereinbart werden bzw. sind weitere Informationen erhältlich. Die Bewerbung muss schriftlich unter Verwendung der im Jugendamt erhältlichen Formulare (bitte telefonisch anfordern oder nach Absprache abholen) bis zum 30.03.2018 erfolgen.


Stand:16.01.2018


Sternsinger waren wieder beim Landrat zu Gast

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Leitwort: „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“


Die 60. Aktion der Sternsinger, die vom Kindermissionswerk und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) durchgeführt wird, steht dieses Jahr unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“.

Festlich gewandet und mit einem Stern vorneweg sind jedes Jahr Anfang Januar Sternsinger in ganz Deutschland unterwegs. In beinahe allen katholischen Pfarrgemeinden bringen sie als Heilige Drei Könige mit dem Kreidezeichen „C+M+B“ den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt.

Am 11. Januar 2018 beehrten ca. 20 Mädchen und Jungen der katholischen Pfarrgemeinde St. Franziskus Sömmerda Landrat Harald Henning in seinem Büro. Er reihte sich sofort in die Sängerschar ein und unterstützte die Aktion erneut mit einer Spende. Für die jungen Sänger hielt er wieder eine süße Aufmerksamkeit bereit. Als Dank brachte die elfjährige Kim-Chi an der Tür vom Landratsbüro den Segensspruch an.

Die Aktion Dreikönigssingen stellt das Thema „Kinderarbeit“ in den Mittelpunkt. Die Sternsinger machen mit ihrem Einsatz darauf aufmerksam, dass weltweit 152 Millionen Kinder arbeiten. Geschätzt ein Drittel der arbeitenden Kinder zwischen fünf und 14 Jahren besucht keine Schule.

Indien ist dabei das Land mit den meisten arbeitenden Kindern weltweit. Die Schätzungen internationaler Organisationen schwanken zwischen 12 und 60 Millionen Kindern, die in Indien arbeiten müssen – oft unter gefährlichen, gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen.

Historie:
Die erste Aktion Dreikönigssingen wird seit 1959 organisiert. 2004 wurden die Sternsinger in Münster mit dem Westfälischen Friedenspreis ausgezeichnet. 2015 wurde das „Sternsingen“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

2017 sammelten bundesweit rund 300.000 Sternsinger in 10.328 Gemeinden und Einrichtungen 46.800.206,10 Euro. Seit der Gründung dieser Aktion 1959 kamen mehr als eine Milliarde Euro zusammen. Damit wurden bisher 71.700 Projekte gefördert.


Stand:16.01.2018


23. Berufsinfobörse Sömmerda erstmals mit Elterninfoabend


Anmeldungen von Unternehmen und Einrichtungen bis 31. Januar 2018


Das Landratsamt Sömmerda und die Stadtverwaltung Sömmerda laden

 

am Donnerstag, den 12. April 2018 von 9.00 bis 15.00 Uhr

wieder zur Berufsinfobörse Sömmerda (BIB) in die Unstruthalle Sömmerda, Fichtestraße 23, ein.

Ziel der Veranstalter und Organisatoren ist es, Schülerinnen und Schülern der Region die Möglichkeit zu geben, sich umfassend über diverse Berufsbilder und Karrierechancen zu informieren und so die Unternehmen bei der Gewinnung von Auszubildenden zu unterstützen. Parallel zur BIB findet der 4. Ausbildungsparcours mit Gewinnspiel statt.

Erstmals wird im Vorfeld der BIB am 11. April 2018 von 18.00 bis 20.00 Uhr, ebenfalls in der Unstruthalle Sömmerda, ein Elterninfoabend organisiert.
Anliegen dieses Angebotes ist es, den Eltern breitgefächerte Informationen zu geben. Des Weiteren können sie mit Vertretern der Kammerverbände sowie der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und dem Staatlichen Schulamt Mittelthüringen während eines Podiumsgesprächs wichtige Themen zu Ausbildung und Studium besprechen. Parallel dazu haben Eltern an diesem Abend Gelegenheit, an den bereits aufgebauten Infoständen mit Vertretern der Ausbildungsunternehmen bzw. weiterführenden Bildungseinrichtungen ins Gespräch zu kommen.

Interessierte Unternehmen und Einrichtung sowohl für die Berufsinfobörse als auch für den 1. Elterninfoabend können sich bis zum 31. Januar 2018 anmelden. Die Anmeldeformulare liegen an den Servicepunkten des Landratsamts Sömmerda und der Stadtverwaltung Sömmerda bereit. Außerdem können die Dokumente, darunter auch Hinweise zum Elterninfoabend, auf www.landkreis-soemmerda.de unter der Rubrik „Wirtschaft“ abgerufen werden.

Weitere Informationen zur Berufsinfobörse 2018, zum Ausbildungsparcours und Elternabend sind auch telefonisch unter 03634 354-419 oder schriftlich per E-Mail unter wifoe@lra-soemmerda.de erhältlich.

Die Veranstalter und Organisatoren freuen sich auf ein reges Interesse und vielfältige Ideen, die BIB 2018, den Ausbildungsparcours und den 1. Elterninfoabend mitzugestalten.


Stand:18.01.2017




     
 
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