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Aktuelles aus dem Landkreis

 

Dank und Anerkennung für ehrenamtliches Engagement

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Mit dem Lied „Du bist ein Geschenk“ eröffneten die Sängerinnen der Liedertafel 1862 Bilzingsleben am 9. November 2018 die diesjährige Ehrenamtsfeier. Damit trafen sie punktgenau den Anlass und den Sinn des Abends. Denn es sind die ehrenamtlich Engagierten, die Zeit, Kraft, Ideen und Zuwendung schenken und damit selbst zum Geschenk für das gesellschaftliche Miteinander werden.


Die Sängerinnen der Liedertafel Bilzingsleben begleiteten die Ehrenamtsveranstaltung musikalisch und agierten zudem als fleißige Helferinnen bei der Organisation der Veranstaltung.

Landrat Harald Henning hatte 120 von ihnen in das Bürgerhaus nach Bilzingsleben eingeladen, um für dieses wertvolle Engagement „Danke“ zu sagen. In seiner Rede warb der Landrat für eine Kultur des menschlichen Miteinanders und dankte den Anwesenden für alle Ideen, für die Kraft und die Zeit, die sie uneigennützig für unsere Gesellschaft einbringen, ohne nach einer Gegenleistung zu fragen.

Gleichwohl, so Harald Henning weiter, dürfe es nicht allein bei Dankesworten bleiben. „Wir diskutieren und überlegen gerade ganz intensiv im Rahmen der integrierten Sozialplanung, wie wir die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt im Landkreis verbessen können. „Wir brauchen jeden Einzelnen von Ihnen und wollen künftig noch mehr als bisher dafür tun, dass die Voraussetzungen stimmen und die Hürden, die Ehrenamt ab und zu schwierig machen, weniger und kleiner werden“, stellte der Landrat in Aussicht.

Wertvolle Unterstützung in der Förderung des Ehrenamtes erfährt der Landkreis von der Sparkasse Mittelthüringen und von der Thüringer Ehrenamtsstiftung, die das Ehrenamt seit vielen Jahren in vielerlei Hinsicht unterstützt und fördert. So konnten in diesem Jahr mehr als 90 Anträge auf Fördergelder aus Mitteln der Thüringer Ehrenamtsstiftung positiv beschieden werden.
Außerdem hat die Stiftung mit der Thüringer Ehrenamtscard ein handfestes und spürbares Dankeschön für den unbezahlbaren Einsatz im Ehrenamt geschaffen.

Kathleen Neumann wurde für ihre engagierte ehrenamtliche Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Rastenberg ausgezeichnet.

Der Landrat nutzte den Rahmen der Veranstaltung, um gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Thüringer Ehrenamtsstiftung Volker Düssel und Hans-Georg Dorst, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Mittelthüringen 21 solcher Karten an besonders aktive ehrenamtlich tätige Menschen zu übergeben und sie für ihr wichtiges gesellschaftliches Engagement auszuzeichnen.


Auch Iris Warta, die sich im Förderverein der Diakonie Sozialstation St. Elisabeth Gebesee engagiert, durfte sich in diesem Jahr über eine Thüringer Ehrenamtscard freuen.

Die Gestaltung des gemütlichen Teils des Abends lag nach der Stärkung am leckeren Buffet des Gasthofes Schröder Bilzingsleben in den kreativen Händen von Hendrik Püschel aus Rudolstadt. Hatte er zuvor mit Technik, Musik und gekonnter Moderation bereits für einen reibungslosen Ablauf des Abends gesorgt, begeisterte er mit seinen Comedy-Einlagen als „Luigi“ und „Olli“ sowie seinem Gesang und wurde dafür zurecht mit anhaltendem Beifall belohnt.

Über eine Thüringer Ehrenamtscard freuten sich in diesem Jahr:

Andrea Stoiber  Gesangsverein Liedertafel 1862 Bilzingsleben e.V.
Andreas Papesch  SV Blau-Weiß 21 Weißensee e.V.
Babette Arlt   Adipositas Selbsthilfegruppe Sömmerda
Boldizsar Berta  Sömmerda
Brigitte Henfling  Förderverein St. Kilian e.V. Ottenhausen
Burkhard Rudloff  Deutsche Parkinsonvereinigung, Regionalgruppe Sömmerda
Franz Ernst   Liedertafel Orlishausen e.V.
Gerhard Heine  Gemischter Chor Bachra e.V.
Herta Keil   Gemeinde Ostramondra
Iris Warta   Förderverein der Diakonie Sozialstation St. Elisabeth Gebesee
Jutta Brückner   Gesangsverein Liedertafel 1862 Bilzingsleben e.V.
Karl-Heinz Bethge  Sozialverband VdK, Kreisverband Sömmerda
Karsten Lange   Heimat- und Kulturverein Bachra-Schafau e.V.
Kathleen Neumann  Freiwillige Feuerwehr Rastenberg
Kurt Gräßer   Heimatverein Wenigensömmern e.V.
Nadin Papesch  Förderverein der Traumzauberbaum Grundschule Weißensee e.V.
Peter Klose   Caritas Bistum Erfurt
Sven Röbbenack  Kleingartenverein "Erfurter Höhe" e.V.
Viola Freytag   Landschaftspflegeverein Herrnschwende e.V.
Wolfgang Hübschmann Heimat- und Kirmesverein Eckstedt e.V.
Yvonne Aulich   Förderverein der Stadt- und Kreisbibliothek Sömmerda e.V.

Mit freundlicher Unterstützung der 

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Mit Kunst Lebensabend lebendig und selbstbestimmt gestalten

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19. Hobbygalerie des Evangelischen Seniorenbüros im Sparkassentreff 1a

Malen war schon als Kind ein Zeitvertreib von Sigrid Habermann. Vor zwei Jahren ging sie in den Ruhestand. Seitdem gehört ihre einstiges Hobby wieder in ihrer freien Zeit zum Alltag. Das nötige Rüstzeug dafür eignete sich die heute 65-Jährige in Kursen an der Kreisvolkshochschule, im Kloster Donndorf und bei Kerstin Morawietz an. Die Inspiration für ihre Bilder holt sie sich in der Natur oder von Fotos. Mit einigen ihrer Arbeiten bereichert sie die diesjährige Hobbygalerie des Evangelischen Seniorenbüros unter dem Motto „Kreativ im Alter“, die noch bis zum 15. November im Sparkassentreff 1a in Sömmerda zu sehen ist.

Eröffnet wurde die inzwischen 19. Ausstellung dieser Art von Steffen Voigt von der Sparkasse Mittelthüringen. Er würdigte die Kreativität der Frauen und Männer im sogenannten „Ruhestand“. Für die Sparkasse immer wieder Anlass genug, mit der Bereitstellung des Sparkassentreffs 1a die Durchführung der Ausstellung zu unterstützen, denn die Vielfalt der vorgestellten Objekte verdiene die Beachtung zahlreicher Besucher.
Anerkennende Worte für die Vielfalt und Qualität der von älteren Menschen gefertigten Arbeiten fand auch Landrat Harald Henning in seinem Grußwort. „Zu so viel Kunstfertigkeit und Talent kann man Ihnen nur gratulieren. Ihre Ausstellung bietet nicht nur einen Einblick in das Geschick und die Kreativität älterer Menschen. Ich verstehe sie ebenso als Anerkennung vitaler Lebensgestaltung. Egal, ob Sie ein altes Hobby wieder entdecken oder sich erstmals künstlerischen und handwerklichen Aktivitäten zuwenden – in der Kunst haben Sie eine Möglichkeit gefunden, Ihren Lebensabend lebendig und selbstbestimmt zu gestalten“, so der Landrat.

Künstlerische Betätigung, vor allem gemeinsam mit Gleichgesinnten, sei ein gutes Mittel gegen Vereinsamung und Isolation im Alter. Die Hobbygalerie zeige eindrucksvoll, welch positive Auswirkungen diese auf einen erfüllten Lebensabend haben kann, betonte Pfarrer Jens Bechtloff.
Bevor sich die Gäste der Eröffnungsveranstaltung selbst ein Bild von den ausgestellten Arbeiten machen konnten, wurden sie von Lukas Güttel, Niklas und Johannes Fischer musikalisch sowie von Sigrid Storch und mit einem eigenen Gedicht und einer Kurzgeschichte auf die Exposition eingestimmt.



Stand: 20.11.2018

Kreisarchiv Sömmerda mit dem Thüringer Archivpreis geehrt

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Seit 2011 vergeben der Thüringische Archivarverband (Landesverband Thüringen im Verband Deutscher Archivarinnen und Archivare, VdA) und die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gemeinsam den Thüringer Archivpreis. Er ist mit 5.000 Euro dotiert und würdigt herausragende Leistungen öffentlicher Archive. In diesem Jahr konnte sich erstmals ein Kreisarchiv über diese Auszeichnung freuen.

Für sein außergewöhnliches Engagement im Bereich archivischer Öffentlichkeitsarbeit erhielt das Team des Kreisarchivs Sömmerda den Thüringer Archivpreis 2018. Zur Verleihung in würdevollem Rahmen konnten Landrat Harald Henning und Kreisarchivar Thomas Hildebrand am 6. November zahlreiche Gäste im Sömmerdaer Volkshaus begrüßen. Kollegen aus anderen Archiven und der Kreisverwaltung, Ortschronisten und Heimatforscher aus dem Landkreis sowie Vertreter der Thüringer Staatskanzlei, der Sparkassen-Kulturstiftung, des VdA und der Sparkasse Mittelthüringen hatten es sich nicht nehmen lassen, zur verdienten Auszeichnung zu gratulieren.

„Als Landrat macht es mich stolz, dass die Leistung meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter solch eine überregionale Wertschätzung erfährt. Dieser Preis ist aber auch eine Anerkennung unserer Bemühungen, für das Kreisarchiv bestmögliche räumliche wie technische Rahmenbedingungen zu schaffen“, betonte Landrat Harald Henning in seiner Rede.

Das Kreisarchiv Sömmerda entspreche längst nicht mehr dem Klischee von verstaubten Akten und gleichermaßen verstaubten Archivaren. Mehrere 10.000 Euro habe der Landkreis als Archivträger in den vergangenen Jahren in die Ausstattung investiert und brauche sich mit seinem modernen Kreisarchiv nicht hinter den renommierten Archivstandorten in Thüringen zu verstecken, erklärte Henning.

Als Anlaufpunkt für alle heimatgeschichtlichen Anliegen ist das Kreisarchiv Sömmerda eine wichtige Säule der Heimatpflege und Heimatforschung im Landkreis. Im Bewusstsein, dass die Aufarbeitung der Geschichte unseres Landkreises zur Identifikation mit der Region beiträgt, unterstützt es seit vielen Jahren die Arbeit der Heimatforscher und Ortschronisten. Mit Ausstellungen, Publikationen und Workshops ist das Kreisarchiv stetig bemüht, lokalgeschichtliches Interesse zu wecken und Forschungen zu unterstützen.

Ein Beispiel dafür stellt die jährliche Ortschronistentagung dar. Über einen Zeitraum von nunmehr 25 Jahren etablierten sich diese Weiterbildungstreffen dank ihrer großen thematischen Vielfalt und des hohen Engagements seitens des Kreisarchivs zu einem maßgeblichen Bestandteil der Geschichts- und Heimatpflege im Landkreis Sömmerda.

Nicht zuletzt dieses öffentlichkeitswirksame und für Thüringen beispielgebende Engagement habe die Jury des Thüringer Archivpreises überzeugt. „Ich bin dankbar und stolz, solch engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in meinen Reihen zu wissen! Möge der Preis Sie in Ihrer weiteren Arbeit bestärken“, gratulierte Landrat Harald Henning Kreisarchivar Thomas Hildebrand, Cornelia Liebermann, Elisabeth Georgi und Ursula Tröstrum herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung.

Hintergrund
Als Fachdienststelle für das Archivwesen im Landkreis beraten und betreuen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisarchivs die Gemeinden, Städte und Gemeindeverbände sowie die Verwaltung des Landratsamtes bei der Ordnung und Aufbewahrung ihres Schrift- und Dokumentationsgutes. Sie sichern, konservieren, ordnen und verzeichnen nicht nur die Unterlagen der Kreisverwaltung, sondern auch das Archivgut der meisten Gemeinden und Städte im Landkreis.
Damit hat sich das Kreisarchiv Sömmerda zur zentralen Anlaufstelle für das Archivwesen und die historische Forschung im Landkreis Sömmerda entwickelt. Jeder Interessierte kann das Kreisarchiv nutzen. Insbesondere Historiker, Heimat- und Familienforscher, Ortschronisten oder Schüler im Rahmen von Schulprojekten greifen gern auf seine Dienste zurück.

Stand:20.11.2018

Jubiläums-SÖM präsentierte sich wieder bunt und abwechslungsreich

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Zum bereits 25. Mal öffnete die SÖM, die regionale Leistungsschau der Wirtschaft im Landkreis Sömmerda, am 3. und 4. November 2018 ihr Türen. In seiner Eröffnungsrede rekapitulierte Landrat Harald Henning im Beisein von Ausstellern, Bürgermeistern, Vertretern der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sowie von verschiedenen Institutionen und Einrichtungen die Erfolgsgeschichte der Regionalmesse, die auch in diesem Jahr wieder unter dem bewährten Motto „Arbeiten – Wohnen – Leben“ stand.

1994 als Handwerker-, Gewerbe und Industrieausstellung aus der Taufe gehoben, wechselte die SÖM zu Beginn mehrmals den Veranstaltungsort. Die ersten Messen fanden noch im Soemtronhaus auf dem ehemaligen BWS-Gelände, in einem Festzelt und im Volkshaus statt. Seit 1998 bietet die Unstruthalle beste Voraussetzungen für die Messe, die sich im vergangenen Vierteljahrhundert zu einer wichtigen Leistungsschau für mittelständische Unternehmen, das Handwerk und Dienstleister entwickelt hat und mit ihrem Programm aus Information, Innovation und Unterhaltung mittlerweile fester Bestandteil im wirtschaftlichen Leben des Landkreises ist.

Die SÖM war und ist auch immer ein Podium für Vereine und Verbände im Landkreis, die sich nicht nur im Bühnenprogramm präsentieren, sondern auch Gelegenheit haben, kostenfrei ihre Angebote an Informationsständen einem breiten Publikum vorzustellen. Landrat Henning war es ein Bedürfnis, allen zu danken, die sich in ihrer Freizeit für das Gemeinwesen einsetzen. „Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement sind Sie ein wichtiges Zahnrädchen im Getriebe unserer Gesellschaft und bereichern es sozial, kulturell und sportlich.“

25 Jahre SÖM heißt auch 25 Jahre Informationen zu aktuellen und speziellen Themen im Rahmen von Diskussionsrunden, Podien und vor allem Sonderausstellungen. Die Entwicklung der Region Sömmerda zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort zeigte bereits in den vergangenen zwei Jahren eindrucksvoll die Sonderausstellung „Zwei Jahrhunderte Industriegeschichte in Sömmerda“. Unter dem Titel „Vom sozialistischen Großbetrieb zu einer mittelständischen Unternehmenslandschaft. 1945 bis heute“ konnten die Besucher der SÖM in diesem Jahr den dritten und abschließenden Teil der Exposition sehen.

Aufbereitet und dargestellt wurden diesmal viele interessante Informationen rund um das Büromaschinenwerk, seine Geschichte, zu Persönlichkeiten und Produktentwicklungen. Die diesjährige Sonderausstellung war somit zugleich Höhepunkt, Schlussakkord und Ausblick auf die Gesamtschau, die zum Thüringentag 2019 in Sömmerda zu sehen sein wird. „Dieses Fest ist auch für den Landkreis ein Höhepunkt, den wir gern aktiv mitgestalten“, so Landrat Henning. Aus diesem Grund werde die SÖM 2019 eine Pause einlegen.

Die Jubiläums-SÖM sei eine mehr als willkommene Gelegenheit, allen zu danken, die in den vergangenen 25 Jahren zu deren Gelingen beigetragen haben. Harald Henning dankte allen Partnern für die Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der SÖM, den Ausstellern, die die SÖM jedes Jahr mit Leben erfüllen, den Künstlern, die das Bühnenprogramm gestalten und vor allem der Sparkasse Mittelthüringen für die finanzielle Unterstützung.


Stand:20.11.2018


Bewegung ist für „Wirbelwind“-Kinder Programm

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Qualitätssiegel „Bewegungsfreundliche Kindertagesstätte“ für Kindergarten Gangloffsömmern

Die 46 Mädchen und Jungen in der Kindertagesstätte Gangloffsömmern machen dem Namen ihrer Einrichtung alle Ehre. Wie kleine „Wirbelwinde“ zeigten sie in einem kleinen Programm am 4. Dezember 2018, wieviel Spaß ihnen Bewegung und Sport machen. So demonstrierten sie eindrucksvoll, dass sie das Qualitätssiegel „Bewegungsfreundliche Kindertagesstätte“ des Landessportbundes Thüringen zu recht verdient haben. Und da sie diese Auszeichnung zum ersten Mal verliehen bekamen, hatten sich viele Gratulanten eingefunden. Zu ihnen gehörten: Landrat Harald Henning, der Landtagsabgeordnete Jörg Kellner, Bürgermeister Franz-Joachim Tornack, die Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Straußfurt Beatrice Bostelmann, der Vorsitzende der Thüringer Sportjugend Robert Fischer, die Referentin im Landessportbund Thüringen e.V., Anette Weidensee, der Vorsitzende und der Vereinsberater im Kreissportbund Sömmerda e.V., Dieter Silabetzschky und Hubert Steinmetz, eine Vertreterin der Unfallkasse Thüringen, der Vorsitzende des örtlichen Sportvereins, Stefan Klein und nicht zuletzt der „Muskelkater“, das Maskottchen des Landessportbundes Thüringen.

Mit der Übergabe der Urkunde und eines Schecks in Höhe von 200 Euro durch Robert Fischer an die Leiterin der Kita, Olivia Schacke tragen nunmehr 22 Kindergärten im Landkreis dieses Siegel. Damit konnte der Landkreis seine führende Position im Freistaat Thüringen ausbauen.
Eine Zuwendung in Höhe von 200 Euro nahm auch der Vorsitzende des Patensportvereins Stefan Klein entgegen. Tradition in der Zusammenarbeit mit der Kindereinrichtung hat bereits das jährlich im Mai stattfindende gemeinsame Sportfest. Im SV Blau-Weiß Gangloffsömmern/Schilfa jagen darüber hinaus Nachwuchskicker aus der Kita in der Bambini-Mannschaft dem runden Leder nach und seit Neustem probieren sich die Mädchen und Jungen unter Anleitung des Pfarrers im Tischtennisspielen.

In dem in der Trägerschaft der Gemeinde befindlichen Kindergarten bieten die sieben Erzieherinnen den Mädchen und Jungen im Alter von einem bis sechs Jahren regelmäßig Bewegungsmöglichkeiten an, zum einen durch thematisch angeleitete und freie Bewegungslandschaften und zum anderen durch einen festen Stationsbetrieb. Hinzu kommen Wanderungen in die Natur, inklusive Klettern. Olivia Schacke ist dafür lizensierte Übungsleiterin für den Bereich Eltern-Kind- und Kleinkinderturnen.

Auch eine ausgewogene Ernährung spielt im Kindergartenalltag eine große Rolle. Neben eigenen Projekten arbeitet die Kindereinrichtung mit einer Krankenkasse zusammen und bietet täglich frisches Obst und Gemüse, häufig auch aus dem eigenen Obstgarten, für alle Kinder an.
Für so viel sportlichen Einsatz und gesunde Lebensweise erhielten die Mädchen und Jungen von der „Mäuse“- bis zur „Wackelzahn“-Gruppe auch viele Geschenke. Neben T-Shirts und einer Spielkiste vom Landessportbund Thüringen e.V. und der Unfallkasse Thüringen freuten sich die sportbegeisterten Knirpse über ein Netz voller bunter Bälle, die ihnen Landrat Harald Henning mitgebracht hatte. Er lobte die sportliche Begeisterung der Kinder und dankte den Mitarbeiterinnen der Einrichtung für ihr Engagement zum Wohle der Kinder.

Und natürlich wurde der feierliche Moment in einem Gruppenbild mit den Ehrengästen, den Kindern der „Wackelzahn“-Gruppe, also den künftigen ABC-Schützen, und dem „Muskelkater“ festgehalten.


Stand: 11.12.2018


Neues Domizil erweitert künstlerische Möglichkeiten

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Tag des offenen Ateliers am 13. Dezember von 15.00 bis 18.00 Uhr

Versprochen ist versprochen, sagte Landrat Harald Henning und besuchte am 15. November 2018 die Mitglieder des Sömmerdaer Malkreises e.V. in ihrem neuen Domizil in der Ehrhardtstraße 11 in Sömmerda.

Nach über zehnjährigem Wirken im Haus der Begegnung am Stadtring 14 musste der Verein im Sommer seinen angestammten Treffpunkt verlassen, denn das Objekt wurde verkauft. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe wurden die Freizeitkünstler bei der SLT GmbH in der Ehrhardtstraße 11 im Industriepark Sömmerda fündig. Anfang Oktober richteten die 16 Vereinsmitglieder ihr neues Atelier ein und fühlen sich hier sichtlich wohl, wie sich Harald Henning überzeugen konnte.

„Durch die großen Fenster ist es hell und wir haben viel mehr Platz. Das ermöglicht uns jetzt, auch große Formate zu malen und zu experimentieren“, freuten sich die Frauen und Männer um Vereinsvorsitzende Christina Gille. Diese hatte für den donnerstäglichen Treff eine Überraschung mitgebracht – druckfrisch den Kalender für 2019 des Sömmerdaer Malkreises e.V. unter dem Thema „Ganz schön Sömmerda“.
In diesem sind 12 verschiedene Motive vereint, wie die Sömmerdaer Künstler ihre Stadt und deren Geschichte gemalt und gezeichnet haben, mal detailgetreu, mal abstrakt. Kaufen können Interessenten diesen besonderen Kalender ab sofort in der Tourist-Information der Stadt zum Preis von 9,90 Euro. Das erste Exemplar erhielt Harald Henning. Er revanchierte sich mit einer Spende von 100 Euro für die Vereinsarbeit.

Derzeit sind die malbegeisterten Frauen und Männer damit beschäftigt, ihre aufgrund des Umzugs voraussichtlich auf den 29. März bis 14. April 2019 verschobene Ausstellung unter dem Motto des Thüringentages „Ganz schön Sömmerda“ weiter vorzubereiten. Zudem wollen sie das große Landesfest Ende Juni in der Kreisstadt gemeinsam mit dem Kunstverein Sömmerda mitgestalten und haben dafür schon interessante Ideen.
Gemalt wird nicht nur im Atelier, sondern auch bei Exkursionen in die Natur. Inspirationen holen sich die Frauen und Männer ebenfalls bei gemeinsamen Ausstellungsbesuchen oder Kontakten zu anderen Malkreisen.

Wer sich von dem künstlerischen Können der Malkreismitglieder überzeugen möchte, hat dazu am 13. Dezember 2018 von 15.00 bis 18.00 Uhr beim „Tag des offenen Ateliers“ Gelegenheit. Oder man schaut bei den wöchentlichen Treffs immer Donnerstag ab 14.00 Uhr vorbei und probiert seine künstlerischen Ambitionen mit Farbe, Tusche, Pinsel und Bleistift selbst einmal aus.


Stand: 27.11.2018


Mit „Herrn Tie“ die Funktion des Gehirns verstehen

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In der vergangenen Woche konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Traumzauberbaum-Schule Weißensee in sechs Schulstunden die Funktion des Gehirns erforschen. Mittels vielfältiger Experimente und „Herrn Tie“, einem kleinen Roboter, der sehen, tasten und hören kann, wurde den Kindern auf spielerische Art die Wirkungsweise unseres Gehirns nahegebracht.

Herr Tie kann sich selbstständig fortbewegen und bei Aufforderung oder einem Hindernis die Richtung wechseln oder anhalten.
Die Sparkassenstiftung Sömmerda förderte das lehrreiche Projekt der gemeinnützigen Hertie-Stiftung mit einem Betrag von 2.500 Euro. Landrat Harald Henning, Kuratoriumsvorsitzender der Sparkassenstiftung, besuchte mit Stiftungsvorstandsmitglied Hartmut Kruse am 20. November 2018 eine Unterrichtsstunde, um sich vor Ort das Projekt anzusehen.

Die Kinder zeigten viel Wissbegierde und Begeisterung. Sie wollten gar nicht aufhören den Gästen zu erzählen, welche Experimente der Hirnforscher-Boxen ihnen am meisten Spaß bereiteten. Neben neuem Wissen und viel Spaß bildeten Herr Tie und die Experimente eine willkommene Abwechslung zum Unterricht.

Nach dem erstmaligen Einsatz in der Traumzauberbaum-Schule stehen die Forscherboxen auch allen anderen 3. und 4. Klassen der Grundschulen im Landkreis Sömmerda kostenfrei zur Verfügung. Interessierte Schulen können Buchungsanfragen über die Internetseite www.ghst.de/herr-tie an das Medienzentrum Sömmerda richten.

Landrat Harald Henning und Hartmut Kruse besuchten die Mädchen und Jungen der Klasse 4a mit Schul- und Klassenleiterin Daniela Haufe, um sich das Projekt in Aktion anzusehen.

Helena Kratzer
Freiwillige FSJ Kultur


Stand: 27.11.2018


Volkstrauertag ist Mahnung für die Zukunft

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Mit einem Gottesdienst und einer Kranzniederlegung gedachte der Landkreis am Volkstrauertag, dem 18. November 2018, in und an der Sankt Albanus-Kirche in Großrudestedt all jenen, die in den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert starben sowie den Opfern von Gewalt, Terror und Rassismus.

Nach der Begrüßung durch Großrudestedts Bürgermeister Andreas Müller und der Lesung durch Pfarrerin Christiane Eckardt wandte sich Landrat Harald Henning an die Anwesenden, zu denen neben Einwohnern auch Kreistags- und Gemeinderatsmitglieder gehörten.
100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges sei der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ins Leben gerufene Volkstrauertag kein Heldengedenktag, sondern ein Gedenken an jene, die Leid und Tod durch Krieg, Gewalt und Terror erfahren mussten. Dass sie nicht vergessen werden dürfen und ihre Schicksale Mahnung für die Zukunft sind, sei die Botschaft dieses Tages, so der Landrat.

Der Volkstrauertag erinnere daran, dass Frieden nicht selbstverständlich ist, sondern eine Aufgabe, die immer wieder neue Anstrengungen erfordert, mahnte Harald Henning. „Solange Menschen glauben, dass politische, ethnische oder religiöse Konflikte mit Krieg, Gewalt oder Terror gelöst werden können, müssen wir uns immer wieder daran erinnern, warum wir auf Verständigung, Toleranz und Frieden setzen müssen.“ Das sei man all jenen schuldig, die ihr Leben verloren haben, ihre Heimat verlassen, Folter und Willkür ertragen mussten.

Wichtig sei der jährlich im November begangene Volkstrauertag besonders für die junge Generation, so Henning. Er biete die Möglichkeit, die eigene Haltung zu überdenken und an die Verantwortlichen zu appellieren, friedliche Wege zur Konfliktlösung zu finden. Der Tag erinnere, wie wertvoll es ist, in Frieden und Freiheit zu leben, erzähle die Wahrheit über Krieg und Gewalt und versuche, den Opfern wieder ein Gesicht und eine Stimme zu geben.

Der Landrat rief auf, die Tradition des Volkstrauertages als Bestandteil unserer Gesellschaft zu bewahren. „Nur so können wir verantwortungsvoll der Jugend gegenüber handeln. Nur so stärken wir ihr Verständnis für die Vergangenheit und erziehen sie zu verantwortungsvollen Menschen.“
Nach dem Verlesen des Totengedenkens durch Kevin Kasner legten Harald Henning und Andreas Müller am Kriegerdenkmal Kränze nieder und verharrten mit den Anwesenden in einer Schweigeminute zu Ehren der Toten.

Musikalisch trugen der Schloßvippacher Posaunenchor und der Männergesangverein „Harmonie“ 1851 e.V. Großrudestedt/Schwansee zur würdevollen Ausgestaltung des Gottesdienstes und des Gedenkens bei.


Stand: 27.11.2018




     
 
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